Archiv für 10. Februar 2012

Der Stand der Dinge Februar 2012

Die Gerüchte über den Abriss, Umbau, bzw. Neubau der Lohserampe haben in ihren Reaktionen gezeigt, dass es immer noch und immer wieder grosses Interesse an der Rampe gibt. Die Rampe wird 2012 an derselben Stelle, jedoch etwas größer, wieder aufgebaut. Es gibt einen Bauplan, der zu großen Teilen felsenfest steht, da er vor mittlerweile vier Jahren Grundlage für den nun ebenfalls seit längerem genehmigten Bauantrag ist (Bezirksversammlung Nippes vom 17.11.2011, siehe TOPic 9.1.2 mit nebenstehendem Antrag des Amtes für Kinderinteressen).   Grundlage dieses Planes war damals zum einen die Annahme, dass die Rampe stehenbleibt und lediglich erweitert wird, zum anderen wurden 2007/08, über die Lohse-Internetseite und an der Rampe selber, Vorschläge zur Form der Verbreiterung / Erweiterung der Rampe gesammelt. Diese wurden in drei Visualisierungen gebündelt, die wiederum online zur Abstimmung und Kommentierung gestellt wurden. Darauf basierend wurde der Bauplan der Rampe entworfen. Wir bedanken uns noch mal herzlich für Euer Engagement, Eure Vorschläge und Ideen. Zeitgleich erreichte die Rampe Platz 5 bei der Online-Abstimmung des BürgerhaushaltsSeitdem ist scheinbar nichts passiert und all das Engagement und Bemühen in Vergessenheit geraten. Letztendlich musste die Rampe sogar abgerissen werden und der Platz steht nach über zehn Jahren zum ersten Mal leer. Das Amt für Kinderinteressen zeigte sich sehr beeindruckt von der engagierten Arbeit der Skater und deren Liebe zu ihrer Rampe. Deshalb unterstützt es das Projekt seit vielen Jahren ebenso stark. Im Jahr 2011 wurde dann die Summe von 220.000 Euro bewilligt, um die Rampe und den kleinen Streetplatz vollständig auszubauen. Das haben wir dem Amt für Kinderinteressen zu verdanken! Leider dauern die damit zusammenhängenden Formalitäten, Versammlungen, Beschlüsse und Vorgänge zur Zeit immer noch an. Deshalb werden erst jetzt, 2012, die Pläne und Entscheidungen von 2008 realisiert. Ein Beispiel, was alleine ein dreiviertel Jahr gedauert hat und einen fünfstelligen Betrag der Summe des Neubaus kostet: Das Umweltamt wies darauf hin, dass an der Rampe wilder Feldsalat wächst. Es hat einige Zeit und verschiedene Versammlungen gedauert, bis man sich auf eine Lösung einigte. Man verständigte sich darauf, den Salat auf eine neu zu schaffende Ausweichfläche in Köln umzusiedeln, um den Fortbestand zu gewährleisten. Dinge wie diese dauern und kosten. Trotz allem wird die Rampe dieses Jahr wieder aufgebaut. Und das freut uns mindestens genauso wie Euch!